Funktionelles Training trotz Rollstuhl und Spastik

Functional Training 

Herbert Pichler – Hubert’s Wille ist beispielhaft, einfach unglaublich! Für mich persönlich ist es unheimlich inspirierend zu sehen, wie sich Hubert entwickelt hat. Das hilft mir als Trainer und motiviert mich selbst. Wie ich immer sage: „Leistungssport steht in keinem Widerspruch zu Behindertensport.“

Es gibt mit Sicherheit körperliche Grenzen jedoch liegen diese nicht immer dort, wo wir glauben. Als Personal Trainer darf ich immer wieder unglaubliche Dinge erleben. Kunden merken, ob man an sie glaubt oder eben nicht. Der Körper benötigt immer wieder neue Impulse.

Im Alltag sind wir oftmals sogar regelrecht unterfordert. Durch zu langes Sitzen, eine falsche Körperhaltung und vor allem zu wenig Bewegung verlernen wir grundlegende Dinge. Was ist eigentlich unser persönliches Limit?

Wir sollten wieder lernen objektive von subjektiven Grenzen zu unterscheiden. Dies gilt auch für den Umgang mit Menschen mit Handicap. TrainerInnen sollten sportliche Potentiale erkennen können. Zudem eine Beziehung aufbauen, Selbstvertrauen stärken und positiv anspornen. Man wird zusammen an den neuen Herausforderungen wachsen. Jedes Training ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Es ist die Aufgabe eines Trainers zu wissen, wo die Leistungsfähigkeit des Kunden aktuell anzusiedeln ist und, wie der nächste Trainingsschritt aussieht. Die Kunst ist es doch das jeweilige Potential komplett auszuschöpfen.

Hubert ist das beste Beispiel für mich, dass du, wenn du etwas wirklich willst einen Weg findest. Wenn wir trainieren sollten wir unseren Körper mit Aufmerksamkeit belohnen und bewusst Zeit mit ihm verbringen.

Ganz nach unserem Motto: „EveryBody is trainable, jeder Körper ist trainierbar!