G-Judo World Championship 2017 Köln

World Championship G-Judo 

 

Vom 19.10.– 22.10.2017 finden zum ersten Mal die Weltmeisterschaften im G- JUDO in Köln statt. Zur Premiere werden 400 Judoka aus 18 Nationen, 500 Trainerinnen und Trainer, Betreuer-Teams sowie 2.000 Familienangehörige erwartet. Lukas und Elias (beide Down Syndrom) sind stellvertretend für die österreichische Delegation dabei.

 

Functional Training im Judosport

Wie schon bereits einmal erwähnt handelt es sich bei Down Syndrome, um keine Krankheit sondern, um eine unveränderbare genetische Besonderheit. Betroffene Menschen leiden meistens an körperlichen Entwicklungsverzögerungen. Koordinative Schwierigkeiten, eine verlangsamte Reaktionsfähigkeit oder eine fehlende Muskelspannung sind ebenfalls häufige Symptome. Durch eine sportliche Frühförderung kann man den genannten Punkten aber durchaus entgegenwirken.
Gerade Functional Training stellt hier die beste Therapie dar. Mithilfe des Trainings werden Gelenke und Knochen nachweislich gestärkt. Elias und Lukas profitieren zudem von einer allgemeinen verbesserten Mobilität.

 

Vorteile von komplexen, mehrdimensionalen Übungen

Beim Judo gibt es viele verschiedene Bewegungsformen: Standtechniken, Falltechniken bzw. unterschiedliche Bodentechniken oder Schlagtechniken.
Gerade deshalb sollten unterschiedliche Bewegungsarten von Anfang an absolviert werden. Das eigene Körpergewicht, das Hantieren mit unterschiedlichen Gymnastikbällen sowie die Nachahmung von Bewegungen aus der Tierwelt garantieren ein abwechslungsreiches Training und stellen eine ideale Vorbereitung für den Wettkampf dar.
Physiobälle eignen sich beispielsweise durch ihre Beschaffenheit für zahlreiche komplexe und mehrdimensionale Übungen.
Ein perfektes Trainingsmittel zur Förderung von Kraft, Ausdauer und Koordination. Instabile sowie dynamische Ausführungen stärken vor allem tieferliegende Muskeln.